Eine Frage der Balance


Das renommierte Architekturbüro KCAP Architects & Planners des holländischen Architekten und emeritierten ETH-Professors Kees Christiaanse prägt die städtebaulichen Leitlinien im Aeschbachquartier.

Herr Professor Christiaanse, Ihr Siegerprojekt des Studienauftrags überzeugte die Jury unter anderem mit seiner Öffnung zur Umgebung. Was waren Ihre Beweggründe für die Öffnung?
Wenn ein Quartier ein integraler Bestandteil einer Stadt sein will, dann muss es durchlässig sein. Lärmschutz erreichen Sie auch durch die Anordnung und die Bauweise der Gebäude. Aber die Öffnung zu den gewachsenen Strukturen rund herum, die ist vital für ein neues Quartier. Drei verschiedene Architekturbüros entwarfen die Gebäude des Aeschbachquartiers. Trotzdem weist das Quartier eine architektonische Einheit auf.

Wie ist das gelungen?
Wir haben die städtebaulichen Leitlinien des Aeschbachquartiers entworfen und davon Regeln,


beispielsweise für die Materialien, die Farbgebung oder für die Sockel der Gebäude, abgeleitet. Es geht um die richtige Balance zwischen architektonischer Individualität und städtebaulichem Zusammenhang.

Die zwölf Townhouses im Aeschbachquartier sind eine Reminiszenz an Ihre holländische Heimat. Was schätzen Sie an diesem Haustyp?
Reihenhäuser in einem städtischen Umfeld haben in Holland und England eine lange Tradition. Das Verhältnis zwischen Preis und Wohnqualität ist bei Reihenhäusern bestechend. Bewohner eines Townhouse haben keine Nachbarn oben und unten, einen direkten Zugang zum Erdgeschoss


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